Corsair Air 240 Build


Corsair Air 240 Build

Nach einem Upgrade meines Standrechners im Büroraum hatte ich einige Komponenten über, darunter ein mATX Board. Ich entschied mich gegen einen Weiterverkauf und beschloss ein kompaktes Gehäuse, dass optisch etwas hergeben sollte, zu kaufen um daraus einen HTPC bzw. eine Steam Machine (aufgrund meiner gut gefüllten Steambibliothek) zu basteln. Nach einigem Research entschied ich mich für das Corsair Air 240.

Die Hardware die verbaut wurde:

  • Prozessor: Intel i5 2500
  • Mainboard: Asus ROG Z68 Gene Z IV
  • Ram: 8GB Corsair XMS 3
  • SSD für System: Transcend TS256GSSD340 256GB
  • Festplatte: 1 TB Western Digital Green
  • System Win 10
  • Grafikkarte: GTX 750
  • Netzteil: Bequiet Dark Power 550W
  • Lüfter: zusätzlicher 80mm Lüfter von Arctic Cooling an der Rückseite (was aufgrund der Komponenten ohne Übertaktung und der drei werksseitig installierten 3pin 120mm Lüfter ziemlich wahrscheinlich unnötig ist, aber ich hatten sonst keine Verwendung dafür)
  • Optik: 2 rote LED Stripes von CSL

 

Nach einem Upgrade meines Standrechners im Büroraum hatte ich einige Komponenten über, darunter ein mATX Board. Ich entschied mich gegen einen Weiterverkauf und beschloss ein kompaktes Gehäuse, dass optisch etwas hergeben sollte, zu kaufen um daraus einen HTPC bzw. eine Steam Machine (aufgrund meiner gut gefüllten Steambibliothek) zu basteln.
Bis dato hatte das immer ein sehr hardwareversierter Freund von mir gemacht, dieses Mal wollte ich selbst Hand anlegen. Nach einigem Research entschied ich mich für das Corsair Air 240.

Der Einbau verlief problemlos. Da man das Gehäuse rundherum öffnen kann, war trotz der kompakten Außenmaße stets genug Platz um im PC zu hantieren. Gut gelöst sind die zwei Kammern, da Motherboard, Prozessor und Grafikkarte in einer und das Netzteil mit den Festplatten in der anderen Kammer. Sehr positiv ist das Kabelmanagement hervozuheben. Vor allem auf der Sichtseite gelingt es sehr leicht ein schönen, aufgeräumten Anblick zu schaffen. Dabei bleibt auch noch reichlich Platz, dass man z.B. eine Wasserkühlung verbauen könnte. Natürlich in Abhängigkeit der Länge und Anzahl der Grafikkarten.

Erfreulich ist auch, dass sämtliche Lüftungsöffnungen mit Ausnahme der Rückseite mit magnetischen Mesh-Gittern versehen sind, um Staub am Eindringen zu hindern. Auf der anderen Seite, in der das Netzteil verbaut ist, ist es schon etwas voller, aber hier habe ich zugegebener Maßen aufgrund des fehlenden Blicks von außen nicht allzu viel Zeit darauf verwendet. Das Netzteil bezieht die Luft von außen und gibt diese auch direkt wieder nach außen ab, was sich auf die Temperatur des Netzteiles und des Systems positiv auswirkt.
Einzig beim Einbau von drei 3,5″ Festplatten, könnte ich mir vorstellen, dass diese aufgrund der Enge zu warm werden können. Ein Einbau von optischen Laufwerken (CD/DVD/BluRay) ist nicht vorgesehen.

Beim Einbau von Festplatten (sowohl 3,5″ als auch 2,5″) empfiehlt es sich die hinteren Slots zuerst zu bestücken, da diese von Außen eingeschoben aber von innen angeschlossen werden, was sonst etwas fummelig werden kann. Vor allem wenn die Kabel nicht lang genug sind, um sie zuerst durchzuführen und die Platten von außen anzustecken. Bei der Verwendung von mehreren Festplatten des gleichen Formfaktors sollte man gerade SATA Stecker verwenden, da sich abgewinkelte Stecker spießen.

Wie das „Air“ im Namen schon vermuten lässt, ist das Gehäuse gut durchlüftet, aber damit auch etwas lauter. In meinem Fall soll der PC auch mal im Wohnzimmer ohne Kopfhörer betrieben werden, dazu waren die Lüfter mit Standardeinstellungen zu laut. Ich habe also im BIOS die Lüfter alle auf 50% geregelt (sind alle 3pin) und siehe da, der PC schnurrt leise vor sich hin. Mit dem Boxed Lüfter des i5 2500 (kein K) habe ich trotz der heruntergeregelten Lüfter auch unter Last nur knapp über 50°C erreicht, also ein sehr guter Wert. Mit einem K Prozessor wäre hier noch einiges an Übertaktung drin, wobei ich darauf hinweisen möchte, dass man prinzipiell mit einem Boxed Lüfter nicht übertakten sollte.

Meine Erwartungen an das Gehäuse wurden sogar übertroffen, ich kann es für sämtliche ITX und mATX Builds empfehlen, bei denen das Augenmerk auf eine gute Durchlüftung liegt und man auf ein optisches Laufwerk verzichten kann.

Nebenbei bemerkt: aufgrund von Problemen mit Steam OS und Win 10 im Dual Boot habe ich den Rechner schlussendlich als Win 10 only aufgesetzt.

Das Case habe ich samt Motherboard mittlerweile abgegeben, da meine Frau doch keinen PC neben dem Fernsehmöbel stehen haben wollte (grummel) und das Case nicht hineingepasst hat. Ich bin daher auf ein Jonsbo RM3 (Link zum Build) umgestiegen. Der Freund hat eine würdigere ASUS GTX 1070 Strix OC verbaut, die hervorragend hineinpasst. 😉