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4 days ago

Florian Krenn - Autor, Nerd, Vater

Eine sehr positive Rezension zu "Virtuelle Welten" in der auch mein Text "Erstschlag" genannt wurde. Bin grad so stolz! 😁WERBUNG I Rezension zu „Virtuelle Welten“, hrsg. von Christoph Grimm

Happy Release-Day, lieber Christoph Grimm - Autor den heute ist endlich die von ihm herausgegebene Anthologie „Virtuelle Welten“ erhältlich. 😀 20 Autoren haben sich darin der spannenden Frage angenommen, inwiefern Virtual Reality künftig unseren Alltag bestimmen wird. Ein interessantes Thema, wie ich finde, wo allein die Digitalisierung mit immer größeren Schritten voranschreitet. Wie mir die erste Kurzgeschichtensammlung aus dem Mystic Verlag gefallen hat, erfahrt ihr nun in meiner Rezension.
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Infos zum Buch:

Titel: Virtuelle Welten
Reihe: Einzelband
Herausgeber: Christoph Grimm
Verlag: Mystic Verlag
Genre: Science-Fiction, Anthologie
Erscheinungsdatum: 15. April 2019
Seitenanzahl: 327
Erhältliche Formate: Taschenbuch (12,99 Euro), E-Book (4,99 Euro)
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Klappentext:

Werden wir eines Tages Realität und Traum noch unterscheiden können? Sind wir irgendwann nur noch vegetierende Körper in Wassertanks, in virtuellen Welten versunken? Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen mehr benötigen, um die Existenz der Menschheit zu eliminieren? – oder ist das nur Schwarzmalerei? Bieten Simulationen körperlich behinderten Menschen eine Alternative? Kann der Tod überwunden werden, weil wir nur die Summe unserer Teile sind? Haben wir tatsächlich eine Seele, die gar nicht digitalisiert werden kann? Diese und noch andere Fragen haben sich die Autorinnen und Autoren dieser Anthologie gestellt und in 20 spannende Geschichten umgesetzt.
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Cover:

Das Cover ist definitiv ein ästhetischer Hingucker und stimmt mit seinen einzelnen Gestaltungselementen wunderbar auf die Thematik ein. Vom in blau gehaltenen Vordergrund mit der Meerjungfrau bis hin zum schwarz-roten Hintergrund, dominiert von einer geheimnisvollen Metropole sowie dem Vollmond, ahnt man bereits, wie mannigfaltig virtuelle Welten sein können. Es ist eine Szene voller Verheißungen, aber auch ungeahnter Gefahren, die mir gut gefällt.
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Meine Meinung:

Wichtig: Diese Buchbesprechung wurde aufgrund eines zugesendeten Rezensionsexemplars verfasst. Ich bedanke mich herzlich beim Mystic Verlag für die Bereitstellung. Einen Einfluss auf meine Meinung nimmt dies selbstverständlich nicht.

„Bin ich nur Teil in diesem Spiel (…) oder (…) kann es mich zu etwas anderem machen, als das, was ich bin?“ (Virtuelle Welten, „Zwischenwelten“, Pos. 789)

Obwohl die VR-Technik heutzutage noch in den Kinderschuhen steckt, fasziniert allein die Vielzahl an Möglichkeiten, die computergenerierte, virtuelle Umgebungen bieten könnten. Interessant ist jedoch nicht allein die Frage danach, wann wir von diesen täuschend echten Milieus überall und jederzeit Gebrauch machen werden. Besonders spannend gestaltet sich auch die Überlegung, in welchem Maß virtuelle Welten eines Tages Einfluss auf unser Leben – und darüber hinaus – nehmen. Die hiesige Anthologie vereint zu diesem Thema 20 Kurzgeschichten, in denen die Autoren ganz individuelle Szenarien zeichnen. Einige Schriftsteller, wie Hans Jürgen Hetterling (Aliana. Engel der Finsternis), Christina Hiemer (Mentira. Stadt der Lügen) oder Helga Sadowski (Der magische Würfel), waren mir zuvor bereits bekannt. Andere habe ich dagegen erst durch diese Kurzgeschichtensammlung kennengelernt, was einen erfreulichen Zusatzaspekt darstellt.

Bei der Wahl der Erzählungen wurde meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Das Repertoire dieses Bandes reicht von bezaubernder Utopie hin zu erschreckender Dystopie, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte. Die Gefühle des Lesers bleiben dabei keineswegs unberührt. So hat mich z. B. „Eine zweite Chance“ zu Tränen gerührt, während es mir bei „Erstschlag“ ob der Enthüllungen kalt den Rücken runterlief. Bei „After Death“ konnte ich nicht anders als verwundert dreinzublicken – ist das nicht absolut verrückt, für seinen virtuellen Wunschtod bezahlen zu wollen? –, während mich „Liebe zum Selbermachen“ darüber sinnieren ließ, ob manches nicht weiter fester Bestandteil der Realität bleiben sollte, um Zwischenmenschlichkeit nicht zu verlernen. Ja, in diesen Geschichten verwischen die Grenzen zwischen „echt“ und „generiert“, zwischen „Menschsein“ und „Digitalisat“, und überraschen den Leser so auf ganz unterschiedliche Weise. Am besten ist das in meinen Augen übrigens Eileen Leistner mit „Was sehen Sie?“ gelungen, denn ihre Interpretation von virtuellen Welten ist so anders, wie sie wahr ist!

Natürlich kann in einer Anthologie nicht jede Erzählung gefallen – so war mir „Zwischenwelten“ tatsächlich zu skurril – aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Dass mit großer Hingabe an diesem Band gearbeitet wurde, bezeugen auch die Illustrationen, die einem als einladenden Einstieg in die Geschichten entgegenblitzen. So war die Neugier auf das nächste Kurzabenteuer bei diesem Buch mein stetiger Begleiter, ebenso wie die Lust am Lesen.

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Fazit:

Diese Anthologie bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, wie virtuelle Welten künftig unseren Alltag bestimmen könnten, und vergisst neben dem unterhaltenden Aspekt keineswegs die Tiefsinnigkeit. Ich vergebe fünf Lilien.

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1 week ago

Florian Krenn - Autor, Nerd, Vater

Am Montag ist es soweit 🙂+++ Virtuelle Welten +++

Das Releasedate steht fest. Am kommenden Montag, den 15.04.2019, wird mit "Virtuelle Welten" die erste Anthologie des MysticVerlag erscheinen.
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2 weeks ago

Florian Krenn - Autor, Nerd, Vater

#mysticmoment
"Virtuelle Welten" (Anthologie)

Der Herausgeber Christoph Grimm wirft einen Blick auf die Entstehung und Idee hinter der ersten Anthologie des MysticVerlag:

"Genau genommen war es Sven Haupt, dem der mystische Moment beschieden war, der die Geburt von "Virtuelle Welten" einläutete. Vor mehr als zwei Jahren, als an den MysticVerlag noch nicht gedacht wurde, schlug er mir vor, eine Anthologie gemeinschaftlich als Herausgeberteam zu betreuen. Ursprünglich für einen anderen Verlag gedacht, mutierte "Virtuelle Welten" in dieser langen Zeit zu dem Schreibprojekt einer Gruppe befreundeter Autoren – wie man munkelt, haben sich ein paar davon hinter die Kulissen eines pfälzischen Kleinverlags verirrt – und schließlich doch zu einer öffentlichen Anthologie-Ausschreibung.

Am Ende der Bearbeitung hatte ich keinen mystischen, aber einen speziellen Moment. Nach einem Telefonat mit Helga bezüglich einiger Überarbeitungen des Buchsatzes, wurde mir so richtig bewusst, dass diese Anthologie bis dato in komplett virtueller Umgebung entstand. Ausschreibung über eine Webseite, Lektorate und Korrekturen per Mail, Informationsfluss über Social Media – mit keinem der beteiligten Autoren und Helfer habe ich ein persönliches Wort gewechselt.

Natürlich ist dieser digitale Datenfluss der übliche Arbeitsalltag im Kleinverlagswesen und nicht auf "Virtuelle Welten" beschränkt, aber es zeigt, wie uns Szenarien, die in Klassikern wie "Welt am Draht", "Tron", "Star Trek" oder William Gibsons "Neuromancer" noch wie weit entfernte Science-Fiction wirkten, schon eingeholt haben. Eine zweite Welt – erreichbar durch Konsolen, VR Brillen und Smartphones – wird allmählich ein immer selbstverständlicherer Teil unseres Lebens.

Wohin werden diese Entwicklungen gehen und welche Folgen wird es für uns haben? Werden wir eines Tages überhaupt noch zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden können? Versinken wir in virtuellen Welten, während unsere biologischen Körper verwahrlosen? Isolieren wir uns selbst, sodass wir keine Katastrophen und Kriege mehr benötigen, um die Existenz der Menschheit zu beenden? Oder ist das alles nur Schwarzmalerei? Ist es nicht ein Segen, dass wir der Liebe unseres Lebens mit digitaler Unterstützung an den seltsamsten Orten begegnen können? Bieten Simulationen körperlich behinderten Menschen vielleicht eines Tages ein leichteres Leben? Können wir gar dem Tod entfliehen? Oder haben wir so etwas wie eine Seele, die gar nicht digitalisiert werden kann?

Diese und noch mehr Fragen beschäftigen nicht nur mich, sondern auch die Autorinnen und Autoren dieser Anthologie. 20 Geschichten, 20 Szenarien, 20 Gedankenspiele. Welche Zukunft letztendlich eintritt, vermag niemand zu sagen. Fest steht nur: Künstliche Welten und virtuelle Realitäten sind keine Science-Fiction mehr. Sie existieren und es liegt an uns, wie wir mit ihnen umgehen. Ich wünsche daher mit dieser Anthologie sowohl unterhaltsame als auch nachdenkliche Lesestunden."
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Nach einem Quartal ziehe ich nun Resümee und ich muss sagen: es war durchwachsen.

Ich liege knappe 40.000 Zeichen hinter meinem Soll. Anders ausgedrückt: nur 71% des Solls erreicht. Gründe dafür gab es viele, z.B. ein Blackout im Ort am Schreibtag oder ein verzwickter Nerv im Rücken plus Schulterentzündung haben sich negativ ausgewirkt. Wenn ich ehrlich bin, hätten sich diese 40.000 Zeichen aber auch an den anderen Tagen unterbringen lassen.

Die Arbeiten an den Erstlingswerken ruhen noch, dafür hat sich an der Kurzgeschichtenfront einiges getan:
Seit Jahresanfang habe ich 95.000 Zeichen geschrieben, das sind drei fertige Kurzgeschichten, eine in 2018 begonnene, die beendet wurde und eine, die bereits halb existiert.
Dazu kamen mehrere „zeichenneutrale“ Überarbeitungen von Texten. Zeichenneutral heißt, es wirkt sich nicht in der Zielerreichung aus, aber es frisst viel Zeit. 😜 Aber es ist auch absolut notwendig.
Das Ziel von 5 Kurzgeschichten, die ich 2019 schreibe, ist also fast erreicht. Voraussichtlich kommen mindestens noch 1-2 dazu, da es interessante Ausschreibungen gibt.

Zu den Veröffentlichungen:
Eine Kurzgeschichte, „Amorphophilie“ in „Alien Eroticon“, wurde veröffentlicht. Vier zugesagte Texte sind in der Veröffentlichungs-Pipeline und sollten 2019 erscheinen, drei warten noch auf Zu- oder Absagen. Zwei fertige Texte sind in Überarbeitung und werden noch eingereicht.

Auch wenn ich dem Plan hinterherhinke, habe ich einiges geschafft. Aber keine Zeit auszuruhen, Ziel ist es, das Jahresziel von 540.000 Zeichen zu knacken.
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Ich bin immer der absolute Pessimist und glaube, dass heute unter dem Deckmantel des Urheberrechts die Technik entwickelt wird, welche die digitale Zensur von morgen möglich machen wird. Und das genau das beabsichtigt war. #artikel13 #artikel11 #saveyourinternet ...

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