über mich


über mich

Mein Name ist Florian Krenn und ich wohne in Niederösterreich, am Rande der Wachau. Was gibt es über mich zu sagen?

 

Der Autor

Ein Freund, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte, „infizierte“ mich damals im Jahr 2010 mit der Idee des Schreibens. Am Rande des Gesprächs ließ er fallen, dass er ab und zu bei Anthologie-Ausschreibungen mitmache, allerdings noch ohne Erfolg. „Super Idee“, dachte ich mir. Das muss doch zu schaffen sein. Also knüppelte ich ohne Ahnung oder Fachwissen einfach drauf los und schrieb eine für mich noch immer unglaubliche 80.000 Zeichen fassende Geschichte in den letzten drei Tagen der Weltenbaum-Ausschreibung des Verlags und Verlegers Torsten Low. Wer jetzt erwartet, dass die Geschichte ein Happy End hat, den muss ich enttäuschen. Natürlich wurde die Geschichte (zurecht) abgelehnt. Lieber Herr Low, wenn Sie sich jemals auf meine Seite verirren, möchte ich mich für meine damaligen Einreichungen und die Zeit, die ich Ihnen damit gestohlen habe, recht herzlich entschuldigen! Ich kann Ihnen aber nicht versprechen, dass ich nicht wieder einmal (hoffentlich – nein garantiert!) bessere Texte einreichen werde… und hoffentlich nicht direkt im Spamfilter lande! 🙂

Kurz darauf zog ich nach Krems um pendelte per Zug nach Wien. Tür zu Tür knapp zwei Stunden, dass heißt vier Stunden am Tag, davon zwei mal eine Stunde durchgehend im Zug. Da hat man Zeit zum nachdenken. Und zum Schreiben. Und das tat ich. Gefühlt besser werdend, aber noch immer irgendwie drauf los. Nach chronischer Erfolgslosigkeit legte ich das Thema Schreiben nach fünf oder sechs Kurzgeschichten ad acta.

Schließlich gelang es mir, meinen Arbeitsplatz auch nach Krems zu verlegen. Aus zwei Stunden pro Strecke wurden fünfzehn Minuten. Ich bekam den Kopf wieder frei und nutzte einen Teil der Zeit (die mir neben Job und Kindern übrig bleibt) wieder um mich mit dem Schreiben zu beschäftigen. Via Google entdeckte ich das Buch „Sarturia Autorenschule“, das im Wesentlichen gedruckte Blogbeiträge und Gedanken rund um das Thema Schreiben beinhaltet, bestellte, las und verstand es. Parallel dazu besuchte ich einen Schreibkurs an der Volkshochschule. Und beim Lesen der Autorenschule ging mir zum ersten Mal ein Licht auf. Dialoge verfassen stellte mein größtes Handicap dar, weshalb ich es bis dato so weit möglich gemieden hatte. Was sehr zu Lasten der Qualität meiner Texte ging. Unter anderem…

Daherhabe ich mein zweites Werk genommen und überarbeitet. Also nicht so ein bisschen herumkorrigiert, sondern ziemlich konsequent verbessert.  Word liefert schöne Tools mit denen man Änderungen nachvollziehen kann. Der Dateienvergleich der ursprünglichen Version und der überarbeiteten Version ergab, dass das Dokument über eintausend Änderungen enthielt. Passagen wurden gestrichen, umgeschrieben oder ergänzt, sämtliche Dialoge überarbeitet und „Erzählpassagen“ in lebendige Gespräche transformiert. Und soll ich Euch was verraten? Dieses Mal klappte es und „Der Atem des Schläfers“, eine Hommage an H.P.Lovecrafts Mountains of Madness, wurde 2015 in der Anthologie Der schwarze Gott des Wahnsinns im Sarturia Verlag veröffentlicht!

Seitdem läuft es ganz gut, wie Ihr unter „Meine Veröffentlichungen“ sehen könnt.

 

Der Nerd

Als Jahrgang 1980 wuchs ich in einer modisch verwerflichen, aber technisch hochinteressanten Zeit auf. Die ersten (leistbaren) Computer kamen auf und ebenso die ersten Spiele Consolen. Schon am C128 (eine leicht verbesserte Version des Commodore C64) habe ich kleine Frage und Antwort Spielchen ähnlich Abenteuer-Spielbüchern in Basic geschrieben. Später besuchte ich auch eine HTL für EDV und Organisation. Auch wenn ich nie eine Stelle als Programmierer oder generell in der IT-Branche oder einer IT-Position bekleidete, ist mir die Affinität zur Technik erhalten geblieben. Und wenn es nur Excel-Makros oder Versuche mit RPG-Maker und Game-Maker sind.

Darüber hinaus habe ich über lange Jahre Pen and Paper Rollenspiele gespielt, hauptsächlich D&D 3.5, aber auch Dragonlance, Conan und Warcraft (ebenfalls Pen and Paper) und ebenfalls eine Kampagne geleitet. Meist waren wir böse und Powergamer. In jedem Fall aber wahnsinnig! Und der Spaßfaktor bewegte sich stets auf hohem Niveau und unterm Strich kommt es doch genau darauf an, oder?

Das Spielen ist mir erhalten geblieben. Das Nintendo Entertainment System besitze ich nach wie vor, genauso wie die goldene Version des ersten Zelda. Mario, Link, Sonic, Mega Man,… sie sind Begleiter meiner Kindheit bis zum heutigen Tag. XCom, Maniac Mansion, Legend of Kyrandia Serie, Tie Fighter… ich habe sie geliebt. Und heute bin ich noch auf den Nintendo-Systemen und am PC aktiv und bastle gern an der Hardware herum. Und weil es mir Spaß macht auch darüber schreibe bzw. Rezensionen und Erfahrungsberichte zu verfassen, von denen ich hoffe und glaube, dass sie auch für andere interessant sein können, stelle ich diese hier ein.

Und wenn jemand denkt, dass ich der klassische IT-Junkie bin, muss ich da leider enttäuschen. Ich bin am Land aufgewachsen, durchstreifte die umliegenden Wälder, stellte Kaulquappen/Fröschen und Ringelnattern nach und kickte regelmäßig mit Freunden. Generell war ich viel unterwegs und keineswegs ein Stubenhocker. Die Mischung machts.

 

Der Vater

Der Vater ist gewiss nicht der kleinste Teil – weder von mir selbst noch von meiner aktiven Zeit. Der Vater ist nur deshalb hinten angestellt, da sich diese Seite nicht mit meinen Kindern beschäftigen wird. Mit denen beschäftige ich mich selbst. 😉